Dienstag, 20.09.2005
Sensation: Müller schwimmt!
Es ist fast nicht zu glauben, aber ich war gestern Morgen schwimmen. Und jetzt kommt das dickste Ding überhaupt: heute Morgen auch! Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Und es gibt Leute, die haben mich in den letzten Tagen angerufen und mich für meinen Trainingseifer gelobt, aber nicht vergessen, den Finger genau in meine Schwimmwunde zu legen. Also habe ich beschlossen, mich noch einmal richtig zusammenzureißen, zwei Wochen noch durchzuhalten, mich reinzuhängen und Gas zu geben. Denn spätestens hier und jetzt beginnt, was die Amerikaner "The road to Kona" nennen.

Kacheln zählen in der Alsterschwimmhalle
Ich habe es also gestern endlich mal wieder geschafft. Raus aus dem Bett und ab ins Schwimmbad. Da wartete schon mein lieber Kollege Martin auf mich. Martin ist ein super Windsurfer und ambitionierter Hobby-Fotograf. Und weil er mir einen Gefallen tun wollte, hatte er seine Unterwasserkamera eingepackt und hat ein paar Bilder geschossen.

Wenden, wenden, wenden, immer weiter und weiter
Mein Training wurde dadurch – und das hatte ich eigentlich insgeheim gehofft – nicht erleichtert. Ich solle einfach meinen Plan durchziehen, wies er mich an, und so drehte ich meine Bahnen. Erst 1500 Meter mit Paddles (Handteller zur Vergrößerung des Wasserwiderstandes) und dann noch mal 800 ohne Hilfs- (bzw. Hinderungs-)Mittel hinten dran (plus ein wenig Lockeres zwischendurch und am Schluss).
Anschließend, auf dem Weg ins Büro, erst mal beim Bäcker vorbei. Leute, was der in den vergangenen Monaten an mir verdient hat. Wow. Der lässt sich wahrscheinlich gerade ein Haus an der Elbchaussee planen. Im Ernst, morgens hole ich da mindestens ein Brötchen, ein Kuchen-Teilchen und eine Flasche Kakao raus. Und nach dem Mittagessen oder am Nachmittag ziehe ich mir meist noch mal eine Flasche Kakao und zwei Marzipantaschen. Kostet viel Geld, schmeckt aber super, und macht – zumindest wenn man 10 bis 15 Stunden Sport in der Woche macht – nicht dick.
Nach Feierabend bin ich dann noch eine Stunde und ein bißchen an der Alster gejoggt – locker, langsam. Und, zack, schon war es wieder 20.30 Uhr. Ab unter die Dusche, bißchen essen, "heute-journal" gucken, und schon war es das wieder mit dem Tag.

Lockeres Ründchen an der Alster. Dieses Mal wieder alleine
Heut wirds im übrigen nicht anders. Und wieder einmal fällt mir auf, dass man fast Manager-Qualtitäten entwickeln muss, um Training und Arbeit unter einen Hut zu bringen. Und das nicht nur, weil man einen 14-Stunden-Tag hinlegt. Es gibt auch so viele Dinge, an die man denken muss. Wie oft stand ich schon nach dem Schwimmen da, und hatte vergessen ein Unterhose einzupacken. Super toll, vor allem, wenn es draußen sau kalt ist.
Und wie oft stand ich schon im Büro, dass Rennrad in der Hand und hatte die Radflaschen, die Brille oder eine warme Jacke (vom Licht ganz zu schweigen) vergessen.

Zwei Tage hintereinander geschwommen. Jetzt aber raus hier
Man, und ich erst recht nicht, kann seinen Kopf halt nicht überall haben. Und so sieht mein Tag heute aus: Um sieben bin ich aus dem Haus und ins Schwimmbad. 2700 Meter geschwommen, nach Hause, nasse Sachen weggehängt, Radtasche gepackt (heute habe ich garantiert nichts vergessen), Rad gegriffen und ab ins Büro. Heute Abend – hoffentlich schaffe ich es, bis 17.30 Uhr im Büro fertig zu werden – auf den Deich. Gegen 19.45 Uhr Licht einschalten, die letzte Stunde im Dunkeln, und gegen 20.45 Uhr schleppe ich meine Kiste in den dritten Stock. Wenn ich dann zügig dusche, habe ich die Chance, gegen 21.15 vor dem Fernseher zu sitzen. Dabei esse ich ein wenig, und dann fallen mir wahrscheinlich gegen 22.30 Uhr die Augen zu.
Bis dahin gilt es den Tag zu nutzen. Also los, erst mal schnell zum Bäcker!!
Herzlichst, mathias
Kacheln zählen in der Alsterschwimmhalle
Ich habe es also gestern endlich mal wieder geschafft. Raus aus dem Bett und ab ins Schwimmbad. Da wartete schon mein lieber Kollege Martin auf mich. Martin ist ein super Windsurfer und ambitionierter Hobby-Fotograf. Und weil er mir einen Gefallen tun wollte, hatte er seine Unterwasserkamera eingepackt und hat ein paar Bilder geschossen.
Wenden, wenden, wenden, immer weiter und weiter
Mein Training wurde dadurch – und das hatte ich eigentlich insgeheim gehofft – nicht erleichtert. Ich solle einfach meinen Plan durchziehen, wies er mich an, und so drehte ich meine Bahnen. Erst 1500 Meter mit Paddles (Handteller zur Vergrößerung des Wasserwiderstandes) und dann noch mal 800 ohne Hilfs- (bzw. Hinderungs-)Mittel hinten dran (plus ein wenig Lockeres zwischendurch und am Schluss).
Anschließend, auf dem Weg ins Büro, erst mal beim Bäcker vorbei. Leute, was der in den vergangenen Monaten an mir verdient hat. Wow. Der lässt sich wahrscheinlich gerade ein Haus an der Elbchaussee planen. Im Ernst, morgens hole ich da mindestens ein Brötchen, ein Kuchen-Teilchen und eine Flasche Kakao raus. Und nach dem Mittagessen oder am Nachmittag ziehe ich mir meist noch mal eine Flasche Kakao und zwei Marzipantaschen. Kostet viel Geld, schmeckt aber super, und macht – zumindest wenn man 10 bis 15 Stunden Sport in der Woche macht – nicht dick.
Nach Feierabend bin ich dann noch eine Stunde und ein bißchen an der Alster gejoggt – locker, langsam. Und, zack, schon war es wieder 20.30 Uhr. Ab unter die Dusche, bißchen essen, "heute-journal" gucken, und schon war es das wieder mit dem Tag.

Lockeres Ründchen an der Alster. Dieses Mal wieder alleine
Heut wirds im übrigen nicht anders. Und wieder einmal fällt mir auf, dass man fast Manager-Qualtitäten entwickeln muss, um Training und Arbeit unter einen Hut zu bringen. Und das nicht nur, weil man einen 14-Stunden-Tag hinlegt. Es gibt auch so viele Dinge, an die man denken muss. Wie oft stand ich schon nach dem Schwimmen da, und hatte vergessen ein Unterhose einzupacken. Super toll, vor allem, wenn es draußen sau kalt ist.
Und wie oft stand ich schon im Büro, dass Rennrad in der Hand und hatte die Radflaschen, die Brille oder eine warme Jacke (vom Licht ganz zu schweigen) vergessen.
Zwei Tage hintereinander geschwommen. Jetzt aber raus hier
Man, und ich erst recht nicht, kann seinen Kopf halt nicht überall haben. Und so sieht mein Tag heute aus: Um sieben bin ich aus dem Haus und ins Schwimmbad. 2700 Meter geschwommen, nach Hause, nasse Sachen weggehängt, Radtasche gepackt (heute habe ich garantiert nichts vergessen), Rad gegriffen und ab ins Büro. Heute Abend – hoffentlich schaffe ich es, bis 17.30 Uhr im Büro fertig zu werden – auf den Deich. Gegen 19.45 Uhr Licht einschalten, die letzte Stunde im Dunkeln, und gegen 20.45 Uhr schleppe ich meine Kiste in den dritten Stock. Wenn ich dann zügig dusche, habe ich die Chance, gegen 21.15 vor dem Fernseher zu sitzen. Dabei esse ich ein wenig, und dann fallen mir wahrscheinlich gegen 22.30 Uhr die Augen zu.
Bis dahin gilt es den Tag zu nutzen. Also los, erst mal schnell zum Bäcker!!
Herzlichst, mathias
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