Mittwoch, 21.09.2005
Und schwimmt, und schwimmt
Es könnte sein, ich werde auf meine alten Tage noch wasserabhängig. Ich war tatsächlich heute Morgen schon wieder im Schwimmbad. Und das nicht, weil dort die brasilianische Nationalmannschaft der Synchronschwimmerinnen trainiert, oder weil dort ein Playboy-Foto-Shooting stattfand. Schon gar nicht wird dort morgens Freibier ausgeteilt. Nein, ich war nur zum Trainieren dort. Ehrlich!

Gestern Abend: Losfahren bei Sonnenschein
Zu erst einmal musste ich jedoch auf Suche nach meinen Paddles gehen, die ich gestern am Beckenrand vergessen hatte. Aber in einem ordentlichen Haus kommt nichts weg, wie der Bademeister meinte. Und so konnte ich die ersten 1500 Meter mit den Handtellern absolvieren. Anschließend noch 1000 Meter ohne alles (also schon mit Badehose, aber ohne Schwimmgeräte), zwischendurch und hinten dran ein wenig lockeres Rücken- und Brustschwimmen, und schon hatte ich meine 3000 Meter zusammen.

Paddles: Erst kosten sie, dann geben sie Kraft
Klar, schneller werde ich in den letzten Wochen nicht mehr. Aber vielleicht gelingt es mir durch meine Hauruck-und-Harikiri-Schwimm-Aktion, auf Hawaii einigermaßen locker aus dem Pazifik zu steigen und nicht sofort von Krämpfen geplagt zu werden. (Die ersten 1000 Meter mit Paddles heute morgen in 16,23 Min., 1500 in 24,51 Min. - Die 1000 Meter hinten dran waren nach knapp 18 Minuten gelaufen.)
Gestern Abend war ich bei super Sonnenwetter (zumindest bis dieselbige sich plötzlich aus dem Staub machte) noch auf dem Deich. Dort wird es so langsam richtig einsam. Auf dem Rückweg, als meien Gedanken nur noch so hin und her plätscherten, dachte ich, dass ich auf Hawaii wohl klaustrophobische Anfälle bekommen könnte, weil doch dort der ganze King-Kamehameha-Highway voll mit Triathleten sein wird. Keine Ahnung, ob ich damit umgehen kann.

Für den Abend muss nun immer eine Jacke mit dabei sein
Ansonsten war ich gestern eher schlapp. Schon zu Beginn der Radeinheit merkte ich, dass meine Beine keinen Druck (also Kraft) zu Verfügung stellen wollten, oder konnten. Da ich die Sache auch nicht erzwingen wollte, verlegte ich mich darauf, ausschließlich das vordere kleine Kettenblatt zu fahren. Leiern war angesagt, hochfrequentes Treten, reines Ausdauertraining halt. Und irgendwie machte das nach ner Stunde sogar Spaß. Und man sollte sich nicht irren. Man fährt nicht nur schnell, wenn man die Beine vor Schmerzen nicht mehr spürt. Immerhin stand ich gestern mit einem 29er Schnitt vor der Haustür. Also: Alles gut, alles easy.
So, jetzt geh ich erst einmal wieder zum Bäcker. Aber auch gaaanz langsam. Man darf nicht zu verschwenderisch mit seinen Energien umgehen.
Herzlichst, mathias

Gestern Abend: Losfahren bei Sonnenschein
Zu erst einmal musste ich jedoch auf Suche nach meinen Paddles gehen, die ich gestern am Beckenrand vergessen hatte. Aber in einem ordentlichen Haus kommt nichts weg, wie der Bademeister meinte. Und so konnte ich die ersten 1500 Meter mit den Handtellern absolvieren. Anschließend noch 1000 Meter ohne alles (also schon mit Badehose, aber ohne Schwimmgeräte), zwischendurch und hinten dran ein wenig lockeres Rücken- und Brustschwimmen, und schon hatte ich meine 3000 Meter zusammen.
Paddles: Erst kosten sie, dann geben sie Kraft
Klar, schneller werde ich in den letzten Wochen nicht mehr. Aber vielleicht gelingt es mir durch meine Hauruck-und-Harikiri-Schwimm-Aktion, auf Hawaii einigermaßen locker aus dem Pazifik zu steigen und nicht sofort von Krämpfen geplagt zu werden. (Die ersten 1000 Meter mit Paddles heute morgen in 16,23 Min., 1500 in 24,51 Min. - Die 1000 Meter hinten dran waren nach knapp 18 Minuten gelaufen.)
Gestern Abend war ich bei super Sonnenwetter (zumindest bis dieselbige sich plötzlich aus dem Staub machte) noch auf dem Deich. Dort wird es so langsam richtig einsam. Auf dem Rückweg, als meien Gedanken nur noch so hin und her plätscherten, dachte ich, dass ich auf Hawaii wohl klaustrophobische Anfälle bekommen könnte, weil doch dort der ganze King-Kamehameha-Highway voll mit Triathleten sein wird. Keine Ahnung, ob ich damit umgehen kann.

Für den Abend muss nun immer eine Jacke mit dabei sein
Ansonsten war ich gestern eher schlapp. Schon zu Beginn der Radeinheit merkte ich, dass meine Beine keinen Druck (also Kraft) zu Verfügung stellen wollten, oder konnten. Da ich die Sache auch nicht erzwingen wollte, verlegte ich mich darauf, ausschließlich das vordere kleine Kettenblatt zu fahren. Leiern war angesagt, hochfrequentes Treten, reines Ausdauertraining halt. Und irgendwie machte das nach ner Stunde sogar Spaß. Und man sollte sich nicht irren. Man fährt nicht nur schnell, wenn man die Beine vor Schmerzen nicht mehr spürt. Immerhin stand ich gestern mit einem 29er Schnitt vor der Haustür. Also: Alles gut, alles easy.
So, jetzt geh ich erst einmal wieder zum Bäcker. Aber auch gaaanz langsam. Man darf nicht zu verschwenderisch mit seinen Energien umgehen.
Herzlichst, mathias
Kommentare und Trackbacks
Peter kommentiert:
Junge Junge Du kommst auf Deine alten Tage noch mal richtig in Schwung. Ziele brauch der Mensch und schon geht alles ganz locker von der....
Peter | 21.09.2005 - 21:57
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