Donnerstag, 25.08.2005
Gesund oder nicht gesund?
Es ist 22.30 Uhr am Mittwoch Abend und ich habe mir soeben eine Tafel Nuss-Schokolade genehmigt. Lecker, köstlich, einfach herrlich. Nur, ob das jetzt gesund, beziehungsweise leistungsfördernd, oder aber zumindest nicht leistungsmindernd war, dass weiß ich nicht. Freundin Doro hat gesagt, eine sehr gute Ernährung könne 20 oder gar 30 Prozent Leistungssteigerung bringen. Und sie muss es wissen. Denn nicht nur, dass sie gut aussieht und sehr sympathisch ist, sie ist – und das macht sie für diese Diskussion hier relevant – eine super Radfahrerin. Wahrscheinlich kann ich einpacken, wenn sie Ernst macht. Und ich bin auf dem Rad doch auch kein Schlechter. Nun denn, es gibt immer Bessere!

Lecker, lecker – auch spät abends noch
Fleisch zum Beispiel steht eher auf ihrem Speiseplan – während ich gestern mal wieder einen Dönerteller mit Pommes zu Mittag hatte. Nein, ich will die doppelte Majo an dieser Stelle nicht unterschlagen. Aber hey, es war Hühnchenfleisch. Das ist doch auch schon was, oder?! Vielleicht sollte ich mir mal die Mühe machen, und eine Woche lang Buch führen, um einen genaueren Überblick über meine Ernährungsgewohnheiten zu bekommen. Einstweilen kann ich mich nur an den heutigen Tag erinnern.
Zuerst waren das vier Scheiben Brot mit – na was wohl – Nutella. Dazu stilles Wasser. Gesund oder? Es hätte auch Kaffee mit viel Zucker sein können. Den Mittagstisch habe ich mit Kollegen bei einem Italiener eingenommen. Einen Salat vorab (sehr gesund) und dann eine Pizza Funghi (keine Ahnung ob oder ob nicht). Gegen drei habe ich dann – weil ich ja noch aufs Rad wollte – zwei Marzipan-Taschen vom Bäcker geholt, die ich mit einer Flasche Kakao genossen habe. Tja und dann, nach dem Radfahren, waren es gegen 21.30 Uhr zwei Käsestullen, Tomatensalat, zwei Frikadellen die mir meine Mutter hat zukommen lassen, und eben die Schokolade.
Vielleicht findet sich ja unter den Lesern dieses Weblogs ein Ernährungswissenschaftler, der mich ein wenig beraten möchte. Ich bin ja prinzipiell immer für alles zu haben. Immerhin, dicker bin ich in den letzten Monaten nicht geworden. Eher ist es so, dass, obwohl ich allen meinen Gürteln ein neues Loch hinzugefügt habe, meine Jeans dermaßen Richtung Asphalt rutschen, dass ich sie hinten kaputt trete – was aber heutzutage total „hot“ sein soll.
Ich hoffe natürlich drauf, dass derjenige, der mir helfen möchte, einen total gesunden Plan aufstellt, in dem trotzdem meine Currywurst vorkommt. Und gerne würde ich auch weiterhin einige Weizen am Samstag Abend trinken. Den Gin-Tonic muss ich nicht unbedingt haben. Ich bin ja kompromissbereit.
Bis sich so jemand findet, verweise ich auf eine junge Dame, die ich aus beruflichen Gründen in der vergangenen Woche am Chiemsee besucht habe. Tina Lutz, noch nicht ganz 15 Jahre alt, hat als erste/r deutsche/r Segler/in die Weltmeisterschaft im Opti-Segeln (ein kleines Segelboot, welches nur von einem Segler gesteuert wird) gewonnen. Als ich sie interviewte bot sie mir und meinen Fotografen-Kollegen Schokoladenkugeln an. Als wir ablehnten guckte sie uns verständnislos an und meinte nur: „Ihr müsst Schokolade essen – Schokolade macht glücklich!“
In diesem Sinne. Lieber gute Laune als verbitterte Askese.
Herzlichst, mathias
P.S.1: Mein Training in dieser Woche:
Montag: 1:20 Stunden lockerer Jogg
Dienstag: 1:10 Stunden flüssiger Jogg
Mittwoch: 77 Kilometer Rad, 2:26 Stunden (hier in Hamburg ist alles flach)
P.S.2: Bitte auf meine Anzeige „Mitbewohner gesucht“ nur ernst gemeinte Zuschriften. Attraktive junge Damen bringen mich, zumindest was mein Schwimmleistung betrifft, überhaupt nicht weiter.
Lecker, lecker – auch spät abends noch
Fleisch zum Beispiel steht eher auf ihrem Speiseplan – während ich gestern mal wieder einen Dönerteller mit Pommes zu Mittag hatte. Nein, ich will die doppelte Majo an dieser Stelle nicht unterschlagen. Aber hey, es war Hühnchenfleisch. Das ist doch auch schon was, oder?! Vielleicht sollte ich mir mal die Mühe machen, und eine Woche lang Buch führen, um einen genaueren Überblick über meine Ernährungsgewohnheiten zu bekommen. Einstweilen kann ich mich nur an den heutigen Tag erinnern.
Zuerst waren das vier Scheiben Brot mit – na was wohl – Nutella. Dazu stilles Wasser. Gesund oder? Es hätte auch Kaffee mit viel Zucker sein können. Den Mittagstisch habe ich mit Kollegen bei einem Italiener eingenommen. Einen Salat vorab (sehr gesund) und dann eine Pizza Funghi (keine Ahnung ob oder ob nicht). Gegen drei habe ich dann – weil ich ja noch aufs Rad wollte – zwei Marzipan-Taschen vom Bäcker geholt, die ich mit einer Flasche Kakao genossen habe. Tja und dann, nach dem Radfahren, waren es gegen 21.30 Uhr zwei Käsestullen, Tomatensalat, zwei Frikadellen die mir meine Mutter hat zukommen lassen, und eben die Schokolade.
Vielleicht findet sich ja unter den Lesern dieses Weblogs ein Ernährungswissenschaftler, der mich ein wenig beraten möchte. Ich bin ja prinzipiell immer für alles zu haben. Immerhin, dicker bin ich in den letzten Monaten nicht geworden. Eher ist es so, dass, obwohl ich allen meinen Gürteln ein neues Loch hinzugefügt habe, meine Jeans dermaßen Richtung Asphalt rutschen, dass ich sie hinten kaputt trete – was aber heutzutage total „hot“ sein soll.
Ich hoffe natürlich drauf, dass derjenige, der mir helfen möchte, einen total gesunden Plan aufstellt, in dem trotzdem meine Currywurst vorkommt. Und gerne würde ich auch weiterhin einige Weizen am Samstag Abend trinken. Den Gin-Tonic muss ich nicht unbedingt haben. Ich bin ja kompromissbereit.
Bis sich so jemand findet, verweise ich auf eine junge Dame, die ich aus beruflichen Gründen in der vergangenen Woche am Chiemsee besucht habe. Tina Lutz, noch nicht ganz 15 Jahre alt, hat als erste/r deutsche/r Segler/in die Weltmeisterschaft im Opti-Segeln (ein kleines Segelboot, welches nur von einem Segler gesteuert wird) gewonnen. Als ich sie interviewte bot sie mir und meinen Fotografen-Kollegen Schokoladenkugeln an. Als wir ablehnten guckte sie uns verständnislos an und meinte nur: „Ihr müsst Schokolade essen – Schokolade macht glücklich!“
In diesem Sinne. Lieber gute Laune als verbitterte Askese.
Herzlichst, mathias
P.S.1: Mein Training in dieser Woche:
Montag: 1:20 Stunden lockerer Jogg
Dienstag: 1:10 Stunden flüssiger Jogg
Mittwoch: 77 Kilometer Rad, 2:26 Stunden (hier in Hamburg ist alles flach)
P.S.2: Bitte auf meine Anzeige „Mitbewohner gesucht“ nur ernst gemeinte Zuschriften. Attraktive junge Damen bringen mich, zumindest was mein Schwimmleistung betrifft, überhaupt nicht weiter.
Kommentare und Trackbacks
doro kommentiert:
Hi Mathes, wie sagt der Kölsche so schön:" Jeder Jeck is(st) anders". Und so ist das auch, und bei diesen unzähligen (ständig wechselen) Theorien über optimale Ernährung nicht nur im Leistungssport ist es nicht einfach die richtige zu finden. Und wer fragt bekommt eine Antwort (leider werden es immer mehr um so öfter man fragt) also muß man selbst als Versuchskaninchen herhalten und seinen Weg finden, wie im Training, nicht wahr?! Jetzt werde ich Dir auch verraten warum mein Rad so leicht ist: Die 10 kg Proviant (Dinkelbrot, Vollkornnudeln, Reiswaffeln usw.) in meinem Radkoffer sollen beim wiegen am Flughafen nicht so auffallen. Dir rate ich, iß lieber weiter so nachher bekommst Du noch Entzugserscheinugnen und fällst vom Rad, wär doch ein Jammer. LG aus Kölle Doro
doro | 25.08.2005 - 12:58
Roland kommentiert:
Mensch, Nutella habe ich mir mühsam abgewöhnt (Nutella-Pflaster helfen sehr gut) und jetzt soll das ölige Zuckerzeug doch nicht schlecht für Sportler sein!? Wozu dann der quälende Verzicht ;-)
Mit Nutella kann Ernährung doch so einfach sein, denn schließlich ist alles drin und ein ein halbes Glas deckt locker den Tagesbedarf an Energie eines Tour-de-France-Fahrers.
Mit Nutella kann Ernährung doch so einfach sein, denn schließlich ist alles drin und ein ein halbes Glas deckt locker den Tagesbedarf an Energie eines Tour-de-France-Fahrers.
Roland | 26.08.2005 - 10:14
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