Donnerstag, 01.09.2005
Dunkle Zeiten
Gestern habe ich wieder einen abgehakt – einen langen Lauf. Norman war mit von der Partie. Und zu zweit läuft es sich einfach leichter. Mittlerweile jedoch müssen wir, wenn wir erst gegen 19.15 Uhr loslaufen, die letzten 45 Minuten im Dunkeln absolvieren. Dies ist bei der abwechslungsreichen aber leider unbeleuchteten Flughafenrunde nicht ganz unproblematisch. Immerhin werden wir so jedoch gegen Ende zu einem moderaten Tempo gezwungen. Denn seit ich mit dem Jungen laufe (startete vor Jahren in der Bundesliga-Kurzdistanz), werden die Läufe doch etwas flotter.

Typisch für die Flughafenrunde: Flieger im Hintergrund - na klar!
Der Start an der Alster tut immer ein wenig weh. Liegen doch links und rechts des Weges überall junge Menschen mit Bierflaschen in der Hand und gut riechenden Bratwürsten auf dem Grill. Manchmal denke ich, dass ich auch gerne an diesen spontanen Grillfesten teilnehmen würde. Aber ein Ziel ist ein Ziel ist ein Ziel.
Und wollen wir mal ehrlich sein. Wahrscheinlich würde ich eh nur abends allein vor dem Fernseher hocken und "Verliebt in Berlin" oder anderen trivialen Mist sehen. Dann doch lieber rennen. Und ich bin mir sicher, einige der Griller werden mich im Oktober beneiden. Dann ist es hier in Hamburg schon richtig kalt – und ich liege auf Hawaii am Strand. So siehts aus!
Aufgrund der späten Startzeit haben wir es gestern mal wieder bei 2:02 Stunden belassen. Die fielen mir jedoch recht leicht. Das kann zum einen an meiner neuen Klamotte gelegen haben, die locker-flockig zu tragen war, mich aber auch in der Dunkelheit noch warm und trocken gehalten hat. Zum anderen können es meine Asics-Gel-DS-Trainer gewesen sein, die Schuhe, die ich auch in Zürich im Wettkampf getragen habe. Warum ich Wettkampfschuhe im Training trage? Nun, ab und an tut es einfach gut, wenn sich alles ein wenig leichter und schneller anfühlt.

Muss auch mal sein: Schnelles Outfit tut der Seele gut
Über mein Schwimmtraining müssen wir diese Woche nicht mehr sprechen (Asche auf mein Haupt). Ich habe mich mit meiner zweiwöchigen Wasserabstinenz abgefunden. Nächste Woche ist ein neuer Versuch.
Einstweilen steht mein Rennrad aber schon wieder neben meinem Schreibtisch. Wenn ich im Büro gut voran komme, schwinge ich mich gegen 18 Uhr auf mein Black-Beauty. Ich werde aber heute ganz locker radeln, egal wer (ohne zu grüßen) an mir vorbei fährt.

Endlich Sonnenschein und ab auf den Deich
Morgen werde ich nämlich in der Sporthochschule Köln aufschlagen und im dort angesiedelten Zentrum für Leistungsdiagnostik (ZeLD, www.zeld.de) einen Leistungstest auf dem Rad bestreiten. Das bedeutet treten bis zum Geht-nicht-mehr. Im Frühjahr war ich schon einmal dort und musste nach eineinhalb Minuten in der 380-Watt-Stufe abbrechen. Für Morgen würde ich mir wünschen, dass ich etwas länger durchhalte – wenn die fünf Stunden Autobahnfahrt von Hamburg nach Köln auch sicher nicht die optimale Vorbereitung sind.
Ein gutes hat der Test im ZeLD jedoch. Auch wenn ich erst um 21 Uhr in die Pedale trete und es draußen längst dunkel ist – auf die Neonlichtbeleuchtung dort ist Verlass. Und bei 380 Watt werde ich eh so viele Sterne sehen, dass der Raum im achten Stockwerk hell erleuchtet sein wird.
Herzlichst, mathias
Typisch für die Flughafenrunde: Flieger im Hintergrund - na klar!
Der Start an der Alster tut immer ein wenig weh. Liegen doch links und rechts des Weges überall junge Menschen mit Bierflaschen in der Hand und gut riechenden Bratwürsten auf dem Grill. Manchmal denke ich, dass ich auch gerne an diesen spontanen Grillfesten teilnehmen würde. Aber ein Ziel ist ein Ziel ist ein Ziel.
Und wollen wir mal ehrlich sein. Wahrscheinlich würde ich eh nur abends allein vor dem Fernseher hocken und "Verliebt in Berlin" oder anderen trivialen Mist sehen. Dann doch lieber rennen. Und ich bin mir sicher, einige der Griller werden mich im Oktober beneiden. Dann ist es hier in Hamburg schon richtig kalt – und ich liege auf Hawaii am Strand. So siehts aus!
Aufgrund der späten Startzeit haben wir es gestern mal wieder bei 2:02 Stunden belassen. Die fielen mir jedoch recht leicht. Das kann zum einen an meiner neuen Klamotte gelegen haben, die locker-flockig zu tragen war, mich aber auch in der Dunkelheit noch warm und trocken gehalten hat. Zum anderen können es meine Asics-Gel-DS-Trainer gewesen sein, die Schuhe, die ich auch in Zürich im Wettkampf getragen habe. Warum ich Wettkampfschuhe im Training trage? Nun, ab und an tut es einfach gut, wenn sich alles ein wenig leichter und schneller anfühlt.
Muss auch mal sein: Schnelles Outfit tut der Seele gut
Über mein Schwimmtraining müssen wir diese Woche nicht mehr sprechen (Asche auf mein Haupt). Ich habe mich mit meiner zweiwöchigen Wasserabstinenz abgefunden. Nächste Woche ist ein neuer Versuch.
Einstweilen steht mein Rennrad aber schon wieder neben meinem Schreibtisch. Wenn ich im Büro gut voran komme, schwinge ich mich gegen 18 Uhr auf mein Black-Beauty. Ich werde aber heute ganz locker radeln, egal wer (ohne zu grüßen) an mir vorbei fährt.

Endlich Sonnenschein und ab auf den Deich
Morgen werde ich nämlich in der Sporthochschule Köln aufschlagen und im dort angesiedelten Zentrum für Leistungsdiagnostik (ZeLD, www.zeld.de) einen Leistungstest auf dem Rad bestreiten. Das bedeutet treten bis zum Geht-nicht-mehr. Im Frühjahr war ich schon einmal dort und musste nach eineinhalb Minuten in der 380-Watt-Stufe abbrechen. Für Morgen würde ich mir wünschen, dass ich etwas länger durchhalte – wenn die fünf Stunden Autobahnfahrt von Hamburg nach Köln auch sicher nicht die optimale Vorbereitung sind.
Ein gutes hat der Test im ZeLD jedoch. Auch wenn ich erst um 21 Uhr in die Pedale trete und es draußen längst dunkel ist – auf die Neonlichtbeleuchtung dort ist Verlass. Und bei 380 Watt werde ich eh so viele Sterne sehen, dass der Raum im achten Stockwerk hell erleuchtet sein wird.
Herzlichst, mathias
Kommentare und Trackbacks
Es wurden bisher keine Kommentare abgegeben. Kommentieren?
Kommentar zum Artikel eingeben
Bitte Emailadresse oder Homepage angeben. Kein HTML-Code erlaubt, Weblinks in der Form http://beispiel.de werden automatisch in Links umgewandelt.
