Mittwoch, 14.09.2005
Rider in the dark
Jetzt ist es also soweit, die hellen Zeiten sind vorbei. Als ob jemand den Schalter umgelegt hätte, wird es nun schon vor 20 Uhr am Abend dunkel. Licht am Rad ist absolute Pflicht – oder früher Feierabend machen. Aber noch eher als 17.45 komme ich einfach nicht raus aus dem Büro – zumindest nicht, wenn ich meinen Arbeitsplatz behalten möchte.

So ging es gestern los. Genügend Licht für lockeres Deichtraining
Von nun an muss ich also um jede Radeinheit, die ich während der Woche fahren möchte, kämpfen. Denn nicht nur, dass alles ein wenig schneller (um nicht zu sagen hektischer) gehen muss, um möglichst schnell auf den Sattel zu kommen. Es macht auch deutlich weniger Spaß, wenn man permanent Angst hat, von Autofahrern übersehen zu werden, bzw. selbst die kleinen Gefahren der Landstraße (Schlaglöcher, Äste und Steine auf dem Weg, querende Tiere, geparkte Autos und Schiffe – ja auch das gibt es auf den Straßen der Vier- und Marschlanden) nicht mehr weit im voraus erkennen kann.

Und ungefähr so sah es gegen 20 Uhr aus
Dabei fing gestern alles gut an. Bei strahlendem Sonnenschein bin ich los. Und zunächst kam ich mir mit langem Trikot und Beinlingen fast lächerlich vor, fuhren alle anderen Radler doch in kurzer Hose und kurzem Trikot. Allerdings waren die auch alle verschwunden, als die Dämmerung einsetzte. Ich hingegen hatte da noch über eine Stunde vor mir. Über eine Stunde auch deshalb, weil ich gestern nur auf dem kleinen Kettenblatt (die Zahnkränze an den Pedalkurbeln) fuhr – schön locker. Nun, es wird einsamer auf dem Deich, und somit sind auch nicht mehr so viele Sportler unterwegs, mit denen man sich anlegen kann. Gut so.
Mit zunehmender Dunkelheit habe ich später aber auch zunehmend die Beine rotieren lassen, um möglichst wenig Wegstrecke mit Licht fahren zu müssen (ja, ja, die Batterien müssen geschont werden ;-)). Letztlich war ich also doch recht geschafft, als ich nach 78 Kilometern mit einem 29er Schnitt wieder zu Hause vor der Tür stand. Aber hey, somit konnte ich mir wieder erlauben, heute Morgen auszuschlafen.
Apropos Licht: Ich habe mir zwei Mini-Lämpchen für knappe zehn Euro gekauft, die man mit einem Gummi (total simpel) an Sattestütze oder Lenker (oder sonst wo) befestigen kann. Die Dinger sind zwar mit Sicherheit nicht für den Straßenverkehr zugelassen, sind aber im Blink-Modus dermaßen hell und auffällig (außerdem mit rund 150 Betriebsstunden langlebig), dass ich mich jederzeit mit der Polizei auf eine Diskussion einlassen würde. Leider habe ich vergessen sie zu fotografieren, aber das werde ich demnächst an dieser Stelle nachreichen.
Gut soweit, - was steht heute an: Am Abend, nachdem ich hoffentlich meinen Zwei-Stunden-Lauf absolviert habe, kommen gleich zwei Leute zu Besuch. Stefan Nüsser (ja richtig, der Geschäftsführer vom Zentrum für Leistungsdiagnostik an der Kölner Sporthochschule) ist auf der Durchreise nach Irland und wir wollen zusammen eine Kleinigkeit essen und ein Erfrischungsgetränk einnehmen. Dem steht der Besuch meines Freundes Thomas (seines Zeichens Golflehrer und Marathon-Finisher in 4:07 Stunden) entgegen, der eigentlich mit mir morgen früh zum Schwimmen gehen wollte – aber wie soll das gehen, wenn wir drei heute Abend unterwegs sind?
Na, mal sehen was geht. Mehr dazu morgen an dieser Stelle.
Herzlichst, mathias
So ging es gestern los. Genügend Licht für lockeres Deichtraining
Von nun an muss ich also um jede Radeinheit, die ich während der Woche fahren möchte, kämpfen. Denn nicht nur, dass alles ein wenig schneller (um nicht zu sagen hektischer) gehen muss, um möglichst schnell auf den Sattel zu kommen. Es macht auch deutlich weniger Spaß, wenn man permanent Angst hat, von Autofahrern übersehen zu werden, bzw. selbst die kleinen Gefahren der Landstraße (Schlaglöcher, Äste und Steine auf dem Weg, querende Tiere, geparkte Autos und Schiffe – ja auch das gibt es auf den Straßen der Vier- und Marschlanden) nicht mehr weit im voraus erkennen kann.
Und ungefähr so sah es gegen 20 Uhr aus
Dabei fing gestern alles gut an. Bei strahlendem Sonnenschein bin ich los. Und zunächst kam ich mir mit langem Trikot und Beinlingen fast lächerlich vor, fuhren alle anderen Radler doch in kurzer Hose und kurzem Trikot. Allerdings waren die auch alle verschwunden, als die Dämmerung einsetzte. Ich hingegen hatte da noch über eine Stunde vor mir. Über eine Stunde auch deshalb, weil ich gestern nur auf dem kleinen Kettenblatt (die Zahnkränze an den Pedalkurbeln) fuhr – schön locker. Nun, es wird einsamer auf dem Deich, und somit sind auch nicht mehr so viele Sportler unterwegs, mit denen man sich anlegen kann. Gut so.
Mit zunehmender Dunkelheit habe ich später aber auch zunehmend die Beine rotieren lassen, um möglichst wenig Wegstrecke mit Licht fahren zu müssen (ja, ja, die Batterien müssen geschont werden ;-)). Letztlich war ich also doch recht geschafft, als ich nach 78 Kilometern mit einem 29er Schnitt wieder zu Hause vor der Tür stand. Aber hey, somit konnte ich mir wieder erlauben, heute Morgen auszuschlafen.
Apropos Licht: Ich habe mir zwei Mini-Lämpchen für knappe zehn Euro gekauft, die man mit einem Gummi (total simpel) an Sattestütze oder Lenker (oder sonst wo) befestigen kann. Die Dinger sind zwar mit Sicherheit nicht für den Straßenverkehr zugelassen, sind aber im Blink-Modus dermaßen hell und auffällig (außerdem mit rund 150 Betriebsstunden langlebig), dass ich mich jederzeit mit der Polizei auf eine Diskussion einlassen würde. Leider habe ich vergessen sie zu fotografieren, aber das werde ich demnächst an dieser Stelle nachreichen.
Gut soweit, - was steht heute an: Am Abend, nachdem ich hoffentlich meinen Zwei-Stunden-Lauf absolviert habe, kommen gleich zwei Leute zu Besuch. Stefan Nüsser (ja richtig, der Geschäftsführer vom Zentrum für Leistungsdiagnostik an der Kölner Sporthochschule) ist auf der Durchreise nach Irland und wir wollen zusammen eine Kleinigkeit essen und ein Erfrischungsgetränk einnehmen. Dem steht der Besuch meines Freundes Thomas (seines Zeichens Golflehrer und Marathon-Finisher in 4:07 Stunden) entgegen, der eigentlich mit mir morgen früh zum Schwimmen gehen wollte – aber wie soll das gehen, wenn wir drei heute Abend unterwegs sind?
Na, mal sehen was geht. Mehr dazu morgen an dieser Stelle.
Herzlichst, mathias
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