Mittwoch, 12.10.2005
Aller guten Dinge sind Drei
Wir sind komplett. Gestern Abend ist mein Freund Thomas in Kona angekommen, worüber ich mich sehr, sehr freue - und ich glaube, er freut sich ebenso. Während wir hier bei Hannes im Camp am Computer sitzen, betrachtet er gerade seinen ersten Pazifik-Sonnenuntergang, und es scheint, als hätte die Natur es extra für ihn heute besonders gut gemacht. So klar wie in diesem Moment, geht der Lorenz selten hinter dem Horizont unter.

Mit Thomas beim Joggen auf dem Alii-Drive
Zuerst möchte ich jedoch vom gestrigen Abend erzählen, und mir drängt sich der Verdacht auf, dass Benne irgendwo hier in Kona war, denn - wie wir ja alle schon seit Wochen wissen - Benne ist ja eigentlich immer schuld. So wohl auch an meinem gestrigen Rausch.

Hannes (l.), Crew und ein Athlet im Hintergrund
Alles fing mit der Welcome-Party an, welche das Team von Hannes-Hawaii-Tours gestern auf einem Boot organisiert hatte. Zu beginn verlief alles ganz gesittet, aber nachdem das Essen eingenommen war, tanzten plötzlich hundert Menschen auf den Tischen und wer nicht gerade tanzte, stand an der Bar, um Drinks zu ordern.

Bruchsal (Th.Hellriegel) trifft Hückeswagen
Ich hielt mich natürlich völlig zurück und unterhielt mich erst einmal sehr ausführlich mit dem ersten deutschen Hawaii-Sieger (1997) Thomas Hellriegel. Ich kann nur sagen, er ist ein äußerst aufgeschlossener Zeitgenosse, der mir darüber hinaus noch symphathischer wurde, weil er meine Heimatstadt Hückeswagen (deren Namen ich gestern auf meinem T-Shirt trug) nicht nur kannte, sondern dort auch schon einmal beim Triathlon gestartet war (nämlich 1989 bei den deutschen Jugendmeisterschaften).
Gut, irgendwie haben mich die anderen dann doch noch zum Mitfeiern überredet. Hinzu kam später jedoch, dass ich in einer Kneipe (völlig alleine) bis elf Uhr am Abend auf die Ankunft von Thomas warten musste. Was sollte ich anderes tun, als mich mit einigen Erfrischungsgetränken über Wasser zu halten?! Als mein Freund dann endlich vor mir stand, war die Freude natürlich so groß, dass wir dies wiederum mit einigen oben schon angesprochenen Getränken feiern mussten.

Nach dem Schwimmen am Pier
Unsere Nacht war in folge dessen recht kurz. Punkt. Thomas war trotz Feiern, Zeitumstellung und Klimawechsel jedoch sehr motiviert heute Morgen und ist mit mir die drei Kilometer zum Pier gelaufen, wo wir dann schwimmen waren. Das erste Schwimmtraining am Pier! Und wie es früher auch immer war, so erlebten wir auch dieses Mal eine super Atmosphäre. Überall Top-Triathleten, die plaunderten und plauschten.
Wir beließen es trotz dieses motivierenden Rahmens jedoch bei lockeren 15 Minuten, denn Erholung ist in den letzten Tagen vor dem Wettkampf das Wichtigste.

Hückeswagen und Danish-Dynamite, Sindballe (l.) und Krüger (r.)
Morgen werden wir erneut am Pier schwimmen und anschließend eineinhalb Stunden locker Radfahren. So hat es mir Michael Krüger, früher ATV-Hückeswagener und heute Nationalcoach der Dänen empfohlen. Ihn trafen wir übrigens am Morgen, als er mit seinem Topathleten Torbjörn Sindballe zu einer Radeinheit aufbrach. Torbjörn war im vergangenen Jahr hier Sechster und soll dieses Mal einen Platz unter den besten Dreien erreichen.
Und dann möchten Lars und ich Thomas natürlich noch den unglaublich schönen Blick vom Mauna Kea präsentieren, den die Leser des Weblogs ja schon genießen konnten. Mal sehen, ob das morgen funktioniert.
Ich werde auf jeden Fall an dieser Stelle darüber berichten. Einstweilen genießen wir einfach das herrliche Wetter hier. Das Leben kann so schön sein, wenn man Erlebnisse mit seinen Freunden teilen kann - und sei es nur über diesen Weg, des Weblogschreibens.
Herzlichst, mathias

Mit Thomas beim Joggen auf dem Alii-Drive
Zuerst möchte ich jedoch vom gestrigen Abend erzählen, und mir drängt sich der Verdacht auf, dass Benne irgendwo hier in Kona war, denn - wie wir ja alle schon seit Wochen wissen - Benne ist ja eigentlich immer schuld. So wohl auch an meinem gestrigen Rausch.

Hannes (l.), Crew und ein Athlet im Hintergrund
Alles fing mit der Welcome-Party an, welche das Team von Hannes-Hawaii-Tours gestern auf einem Boot organisiert hatte. Zu beginn verlief alles ganz gesittet, aber nachdem das Essen eingenommen war, tanzten plötzlich hundert Menschen auf den Tischen und wer nicht gerade tanzte, stand an der Bar, um Drinks zu ordern.

Bruchsal (Th.Hellriegel) trifft Hückeswagen
Ich hielt mich natürlich völlig zurück und unterhielt mich erst einmal sehr ausführlich mit dem ersten deutschen Hawaii-Sieger (1997) Thomas Hellriegel. Ich kann nur sagen, er ist ein äußerst aufgeschlossener Zeitgenosse, der mir darüber hinaus noch symphathischer wurde, weil er meine Heimatstadt Hückeswagen (deren Namen ich gestern auf meinem T-Shirt trug) nicht nur kannte, sondern dort auch schon einmal beim Triathlon gestartet war (nämlich 1989 bei den deutschen Jugendmeisterschaften).
Gut, irgendwie haben mich die anderen dann doch noch zum Mitfeiern überredet. Hinzu kam später jedoch, dass ich in einer Kneipe (völlig alleine) bis elf Uhr am Abend auf die Ankunft von Thomas warten musste. Was sollte ich anderes tun, als mich mit einigen Erfrischungsgetränken über Wasser zu halten?! Als mein Freund dann endlich vor mir stand, war die Freude natürlich so groß, dass wir dies wiederum mit einigen oben schon angesprochenen Getränken feiern mussten.

Nach dem Schwimmen am Pier
Unsere Nacht war in folge dessen recht kurz. Punkt. Thomas war trotz Feiern, Zeitumstellung und Klimawechsel jedoch sehr motiviert heute Morgen und ist mit mir die drei Kilometer zum Pier gelaufen, wo wir dann schwimmen waren. Das erste Schwimmtraining am Pier! Und wie es früher auch immer war, so erlebten wir auch dieses Mal eine super Atmosphäre. Überall Top-Triathleten, die plaunderten und plauschten.
Wir beließen es trotz dieses motivierenden Rahmens jedoch bei lockeren 15 Minuten, denn Erholung ist in den letzten Tagen vor dem Wettkampf das Wichtigste.

Hückeswagen und Danish-Dynamite, Sindballe (l.) und Krüger (r.)
Morgen werden wir erneut am Pier schwimmen und anschließend eineinhalb Stunden locker Radfahren. So hat es mir Michael Krüger, früher ATV-Hückeswagener und heute Nationalcoach der Dänen empfohlen. Ihn trafen wir übrigens am Morgen, als er mit seinem Topathleten Torbjörn Sindballe zu einer Radeinheit aufbrach. Torbjörn war im vergangenen Jahr hier Sechster und soll dieses Mal einen Platz unter den besten Dreien erreichen.
Und dann möchten Lars und ich Thomas natürlich noch den unglaublich schönen Blick vom Mauna Kea präsentieren, den die Leser des Weblogs ja schon genießen konnten. Mal sehen, ob das morgen funktioniert.
Ich werde auf jeden Fall an dieser Stelle darüber berichten. Einstweilen genießen wir einfach das herrliche Wetter hier. Das Leben kann so schön sein, wenn man Erlebnisse mit seinen Freunden teilen kann - und sei es nur über diesen Weg, des Weblogschreibens.
Herzlichst, mathias
Kommentare und Trackbacks
Guido Bennecke kommentiert:
Ich wäre gern in Kona ! Statt dessen hänge ich in Duisburg im Büro...Gegen so 'ne ordentliche Party ist nichts einzuwenden.;-) Sollte aber die letzte gewesen sein ! Viele Grüße an Thomas !!! Benne
Guido Bennecke | 12.10.2005 - 09:44
Katja Stricker kommentiert:
Lieber Matthias,
verfolge seit einigen Tagen Deine Berichte aus Hawai - und ziehe den Hut vor Dir! Klasse, dass Du das nochmal angehst!!!! Und das Feiern scheinst Du ja zum Glück bei all der Trainierei nicht verlernt zu haben ;-)
Drücke Dir ganz fest die Daumen!
Liebe Grüße aus dem Rheinland
von Deiner Ex-Kollegin
Katja
verfolge seit einigen Tagen Deine Berichte aus Hawai - und ziehe den Hut vor Dir! Klasse, dass Du das nochmal angehst!!!! Und das Feiern scheinst Du ja zum Glück bei all der Trainierei nicht verlernt zu haben ;-)
Drücke Dir ganz fest die Daumen!
Liebe Grüße aus dem Rheinland
von Deiner Ex-Kollegin
Katja
Katja Stricker | 12.10.2005 - 10:42
Dirc Kalweit kommentiert:
Aloha Mathes,
kann Dich leider nicht erreichen (kein Triband, gell?). Magst Du Dich kurz bei mir melden?
Gruß
Dirc
kann Dich leider nicht erreichen (kein Triband, gell?). Magst Du Dich kurz bei mir melden?
Gruß
Dirc
Dirc Kalweit | 12.10.2005 - 11:28
Doris kommentiert:
Aloha Hawaiianer!
Liebe Grüße aus der sonnigen Heimat und noch viel Spaß beim Training. Ihr seht ja sehr entspannt aus,kann ja alles so schlimm nicht sein ;-)))
Matthias, ich drück Dir ganz doll die Daumen für Samstag, Du schaffst das!!!
Thomas, ich freu mich schon auf Deinen Alii-Drive und Pazifik-gestählten Body inkl. Waschbrettbauch und werde ihn gebührend bewundern! Einen dicken Kuss schick ich Dir.
Doris
Liebe Grüße aus der sonnigen Heimat und noch viel Spaß beim Training. Ihr seht ja sehr entspannt aus,kann ja alles so schlimm nicht sein ;-)))
Matthias, ich drück Dir ganz doll die Daumen für Samstag, Du schaffst das!!!
Thomas, ich freu mich schon auf Deinen Alii-Drive und Pazifik-gestählten Body inkl. Waschbrettbauch und werde ihn gebührend bewundern! Einen dicken Kuss schick ich Dir.
Doris
Doris | 12.10.2005 - 15:29
Dine kommentiert:
Aloha Lieblings- Mathes, hier eine Nachricht von Deiner Arbeitskollegin Dine! Soeben hat Deine Nachbarin angerufen! Dein Briefkasten zuhause quillt über und alles liegt im Flur herum! Wo ist Dein neuer Mitbewohner? Was kann ich tun? Kann ich ihn anrufen? Soll ich zu Dir fahren und den Kasten leeren? Bitte um Anweisungen :) Wünsche Dir viel Erfolg! Ich drück Dich, Dine
Dine | 12.10.2005 - 16:12
Simona kommentiert:
Oh Briefkasten- das wäre auch mein Thema!Mathes,Dein Namensvetter Müller aus dem Souterrain hat den Verdacht das für Ihn wichtige Post in Deinem Kasten gelandet ist!?Wir haben nämlich einen "Aushilfsträger" und der hat ja keine Ahnung mit den ganzen MÜLLERS!!!Vielleicht kann Deine nette Kollegin die Post checken! Ansonsten nehme ich gerne die großen Umschläge an mich und mache Stefan einen Zettel an die Tür!Sag Bescheid..und im Flur liegt gar nix rum, Nachbarin hat übertrieben!!
Simona | 12.10.2005 - 21:27
mathias kommentiert:
Liebes Postteam,
werde mich umgehend kümmern. Freund Volker ist zuständig! An alle: Wer Volker sieht, sollte ihn zu mir nach Hause schicken. Volker, wenn Du dies liest, - ab zum Briefkasten!! Danke.
werde mich umgehend kümmern. Freund Volker ist zuständig! An alle: Wer Volker sieht, sollte ihn zu mir nach Hause schicken. Volker, wenn Du dies liest, - ab zum Briefkasten!! Danke.
mathias | 13.10.2005 - 06:36
Volker Dressel kommentiert:
Hi Mathes, das ist wahrscheinlicb alles Fanpost an Dich. Man, ich dachte einmal pro Woche nachschauen reicht. Bei Deiner Fangemeinde solltest Du Dir bald ein Postfach anlegen :) Bin heute in München unterwegs und werde mich morgen durch die Berge kämpfen alter Freund. Ich denke an Dich!
Gruß Volker
Gruß Volker
Volker Dressel | 13.10.2005 - 13:02
Kommentar zum Artikel eingeben
Bitte Emailadresse oder Homepage angeben. Kein HTML-Code erlaubt, Weblinks in der Form http://beispiel.de werden automatisch in Links umgewandelt.
