Donnerstag, 06.10.2005
Spektakulär?
Wer hat hier gesagt, dass Hawaii spektakulär werden würde? Wir sind jetzt seit zwei Tagen hier und nix Robby Naish, nix Hulahupp, keine Blumenkränze um unsere Hälse und erst recht keine 15 Meter hohen Wellen. Und Hookipa, der Ort, der bekannt für die wahnsinnigsten Stunts der Windsurfer ist, bot gestern gerade mal die Kulisse für ein nettes Urlaubsfoto (das allerdings, wie erwähnt) der Technik zum Opfer gefallen ist.

(Bilder von den fleißigen Helfern aus Düsseldorf nachträglich eingebaut ;-) )
Alles was man sagt, dass hier zu finden sei, ist nicht da. Dafür gibt es Bier - und darüber wollen wir uns nicht beschweren. Aber im Ernst, heute haben wir West-Maui mit dem Auto umrundet, und das war in der Tat spektalulär.
Wer Spaß am Autofahren hat, wäre sowohl gestern als auch heute voll auf seine Kosten gekommen. Spektakuläre Fahrten durch ebenso spektakuläre Landschaften. Wir haben uns innerhalb der letzten beiden Tage einen guten Eindruck von der Insel verschafft. Und ich muss sagen, man kann es hier aushalten.
Aber dies hier ist kein Reiseführer, eher schon ein Trainingstagebuch. Also zur Sache: Heute Morgen bin ich erneut eine Stunde gelaufen. Das ging recht gut. Allerdings bekam ich zum ersten Mal wieder einen Eindruck, wie es hier auf Hawaii laufen kann. Ich war erst um 7.30 Uhr auf der Piste, und da war es, im Gegensatz zu gestern Morgen um 6.30 Uhr, schon richtig heiß.

Lars hatte gar dermaßen Probleme mit dem Klima (und der gesamten Umstellung), dass sich sein "oh mate" eher nach "oh mayday" anhörte, und er nach zwanzig Minuten umkehren musste. Mir kamen bei dieser Einheit natürlich sofort tausend Gedanken hoch. Ob ich es wohl schaffen werde, wenn es am übernächsten Samstag so richtig heiß ist, und und und. Und während ich beim Joggen mächtig schwitzte, bekam ich gleichzeitig eine Gänsehaut. Die verflog jedoch, als ich mich nach dem Lauf sofort ins Meer stürzte. Herrlich. Ich tippe auf 26 Grad Celsius.

Es klettert langsam in mir hoch, dass Hawaii-Gefühl. Und das besteht nicht nur aus der Frage, ob alles gut wird, sondern auch aus dem Gefühl, dass ich (und rund 1800 Triathleten) hier etwas besonderes machen. Sehr merkwürdig, aber während man hier am Highway entlang läuft (und das würde zu Hause null Spaß machen), hat man richtig Spaß und fühlt sich einer besonderen Spezies zugehörig. Und damit meine ich nicht die der völlig Durchgeknallten.
Im Ernst, ich kann nur jedem empfehlen, der sich für diesen Sport entschieden hat, es irgendwann einmal auf der Langstrecke zu probieren. Und denjenigen,denen es nicht gelingt, sich für Hawaii zu qualifizieren, denen möchte ich als erstes sagen, dass Eisen Eisen ist. Und zweitens: Ein Urlaubsbesuch auf der Insel, auch ohne Qualifikation für Kona,in einem Jahr, wo man irgendwo anders in der Welt eine Langstrecke absolviert hat, wirkt auf jeden Triathleten äußerst inspirierend. Und wahrscheinlich nicht nur auf Triathleten, sondern auch auf alle diejenigen, die sich nur für diese Materie interessieren, oder auch nur Interesse am Ungewöhnlichen haben. Also los.
Anderes Thema: Heute Morgen hat mich mein lieber Kollege Simon in Sachen Fotos runterladen und bearbeiten am Telefon technisch beraten. Und als er schon sagte "ich kann Dir nicht helfen", da lies er trotzdem nicht locker. Und was soll ich sagen, im letzten Anlauf brachten wir die Sache ans Laufen. An dieser Stelle meinen herzlichsten Dank nach Hamburg. Jetzt bleibt nur noch die Frage, ob die Jungs hier im Internet-Cafe meinen USB-Stick akzeptieren. Falls ja, bekommt dieser Artikel noch Bilder hinzugefügt.
Ansonsten müssen wir morgen wieder früh aus den Federn, weil wir Maui verlassen. Ich hätte es hier noch länger ausgehalten, aber es wird schon auch langsam Zeit, nach Big Island zu kommen und das Rad aus der Kiste zu holen. Habe schon fast zehn Tage nicht mehr darauf gesessen.
Die nächsten Zeilen erreichen die Leser dann von Big Island aus. Vorausgesetzt, ich treffe dort nicht wieder auf technische Probleme. Aber Probleme sind dazu da, um gelöst zu werden. In diesem Sinne,

herzlichst, mathias

(Bilder von den fleißigen Helfern aus Düsseldorf nachträglich eingebaut ;-) )
Alles was man sagt, dass hier zu finden sei, ist nicht da. Dafür gibt es Bier - und darüber wollen wir uns nicht beschweren. Aber im Ernst, heute haben wir West-Maui mit dem Auto umrundet, und das war in der Tat spektalulär.
Wer Spaß am Autofahren hat, wäre sowohl gestern als auch heute voll auf seine Kosten gekommen. Spektakuläre Fahrten durch ebenso spektakuläre Landschaften. Wir haben uns innerhalb der letzten beiden Tage einen guten Eindruck von der Insel verschafft. Und ich muss sagen, man kann es hier aushalten.
Aber dies hier ist kein Reiseführer, eher schon ein Trainingstagebuch. Also zur Sache: Heute Morgen bin ich erneut eine Stunde gelaufen. Das ging recht gut. Allerdings bekam ich zum ersten Mal wieder einen Eindruck, wie es hier auf Hawaii laufen kann. Ich war erst um 7.30 Uhr auf der Piste, und da war es, im Gegensatz zu gestern Morgen um 6.30 Uhr, schon richtig heiß.

Lars hatte gar dermaßen Probleme mit dem Klima (und der gesamten Umstellung), dass sich sein "oh mate" eher nach "oh mayday" anhörte, und er nach zwanzig Minuten umkehren musste. Mir kamen bei dieser Einheit natürlich sofort tausend Gedanken hoch. Ob ich es wohl schaffen werde, wenn es am übernächsten Samstag so richtig heiß ist, und und und. Und während ich beim Joggen mächtig schwitzte, bekam ich gleichzeitig eine Gänsehaut. Die verflog jedoch, als ich mich nach dem Lauf sofort ins Meer stürzte. Herrlich. Ich tippe auf 26 Grad Celsius.

Es klettert langsam in mir hoch, dass Hawaii-Gefühl. Und das besteht nicht nur aus der Frage, ob alles gut wird, sondern auch aus dem Gefühl, dass ich (und rund 1800 Triathleten) hier etwas besonderes machen. Sehr merkwürdig, aber während man hier am Highway entlang läuft (und das würde zu Hause null Spaß machen), hat man richtig Spaß und fühlt sich einer besonderen Spezies zugehörig. Und damit meine ich nicht die der völlig Durchgeknallten.
Im Ernst, ich kann nur jedem empfehlen, der sich für diesen Sport entschieden hat, es irgendwann einmal auf der Langstrecke zu probieren. Und denjenigen,denen es nicht gelingt, sich für Hawaii zu qualifizieren, denen möchte ich als erstes sagen, dass Eisen Eisen ist. Und zweitens: Ein Urlaubsbesuch auf der Insel, auch ohne Qualifikation für Kona,in einem Jahr, wo man irgendwo anders in der Welt eine Langstrecke absolviert hat, wirkt auf jeden Triathleten äußerst inspirierend. Und wahrscheinlich nicht nur auf Triathleten, sondern auch auf alle diejenigen, die sich nur für diese Materie interessieren, oder auch nur Interesse am Ungewöhnlichen haben. Also los.
Anderes Thema: Heute Morgen hat mich mein lieber Kollege Simon in Sachen Fotos runterladen und bearbeiten am Telefon technisch beraten. Und als er schon sagte "ich kann Dir nicht helfen", da lies er trotzdem nicht locker. Und was soll ich sagen, im letzten Anlauf brachten wir die Sache ans Laufen. An dieser Stelle meinen herzlichsten Dank nach Hamburg. Jetzt bleibt nur noch die Frage, ob die Jungs hier im Internet-Cafe meinen USB-Stick akzeptieren. Falls ja, bekommt dieser Artikel noch Bilder hinzugefügt.
Ansonsten müssen wir morgen wieder früh aus den Federn, weil wir Maui verlassen. Ich hätte es hier noch länger ausgehalten, aber es wird schon auch langsam Zeit, nach Big Island zu kommen und das Rad aus der Kiste zu holen. Habe schon fast zehn Tage nicht mehr darauf gesessen.
Die nächsten Zeilen erreichen die Leser dann von Big Island aus. Vorausgesetzt, ich treffe dort nicht wieder auf technische Probleme. Aber Probleme sind dazu da, um gelöst zu werden. In diesem Sinne,

herzlichst, mathias
Kommentare und Trackbacks
Maik kommentiert:
"ich kann nur jedem empfehlen, der sich für diesen Sport entschieden hat, es irgendwann einmal auf der Langstrecke zu probieren" Na, wenn Du es sagst! Bin am Wochenende bei strömenden Regen die IM-Radstrecke in Zürich 1x zum "Probieren" abgefahren... autsch!
Maik | 06.10.2005 - 20:26
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