Tatsächlich war ich schon 1982, gerade 15 Jahre alt, beim 1. Triathlon des ATV Hückeswagen (der ATV ist somit einer der ersten Triathlon Veranstalter in Europa) am Start. Damals startete ich mit dem Torpedo-Dreigang-Rad meines Vaters, und die Schwimmstrecke musste ich in der Rückenlage bestreiten – meine eigene Interpretation von Freistil. 55 Sportler sprangen damals in die Bevertalsperre. Welche Platzierung ich im Ziel belegte? Keine Ahnung.
Obwohl ich in den Folgejahren desöfteren an dem Triathlon in meiner Heimatstadt teilnahm, blieb ich doch vorerst bei dem mir mehr vertrauten Mittel- und Langstreckenlauf – mit nicht zu erwähnenden, weil nicht stattgefundenen Erfolgen.
Im Jahr 1991 ging ich den Hückeswagener Triathlon (damalige Streckenlänge 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren, 5 Kilometer Laufen) auf Anraten meines Freundes Frank Weyer (damals der wohl talentierteste Triathlet, den das Umland je gesehen hatte) erstmalig mit entsprechendem Ernst an (ich verzichtete auf das Trocknen der Haare nach dem Schwimmen, sowie auf das Wechseln von Rad- und Laufdress).
Prompt gelang mir in der neuen Sportart ein erster Erfolg – nicht weltbewegend, aber immerhin. Nach diesem für mich so ungewohnt erfolgreichen Tag wechselte ich die Sportart, bzw. fügte der Lauferei zwei weitere hinzu.
Anbei findet sich eine kleine tabellarische Zusammenfassung meiner sportlichen Highlights.
| 1990 | 1. Marathon in Berlin (erstmals durch Ost und West). Zeit: 2:52 Stunden |
| 1. Platz beim Hückeswagener Jedermann-Triathlon (mit geliehenem Rad, aber ohne Umziehen und Haare trocknen) | |
| 1. Platz beim Gummersbacher Triathlon (wieder mit geliehenem Rad) | |
| 1991 | Wechsel zum ATV Hückeswagen in die Triathlonabteilung unter Leitung von Friedel Greffin |
| 3. Platz (Mannschaftswertung, mit Michael Krüger und Günter Fromme) bei der Deutschen Duathlon-Meisterschaft in Königslutter | |
| 2. Platz (Mannschaftswertung) NRW-Triathlon-Liga | |
| 1992 | 2. Platz (Mannschaftswertung) NRW-Triathlon-Liga |
| 1994 | Tiefpunkt: Kreuzbandriss rechtes Knie. Fast eineinhalb Jahre rekonvaleszent. |
| 1997 | Erster Ironman in Roth. 9:28,29 Stunden. Overall: ca. 188 oder so. Hawaii-Qualifikation |
| Hawaii (ein Traum!). 10:22 Stunden, 262 gesamt. | |
| 1998 | Zweiter Ironman in Roth. 9:29 Stunden (aber wesentlich besser weil schwerere äußere Bedingungen ) 47. Rad-Zeit aller Teilnehmer. 99. Platz gesamt. Hawaii-Qualifikation |
| Hawaii (macht einfach Spaß). 10:24 Stunden. 262 gesamt (Kaufen von Golfschlägern noch auf der Insel, und Umsatteln, also Triathlon-Ruhestand) | |
| 2001 | Nur Golfen ist auch langweilig: Dritter Ironman in Roth. 10:05 Stunden. Arbeits- und Privatsituation machten ein effektives Training unmöglich. (Seitdem wieder Ruhestand) |
| 2004 | Nach Bandscheibenvorfall eine Teilnahme an der Jeantex-TOUR-Transalp |
| 2005 | Manchmal muss man einfach herausfinden was geht: 6. Ironman-Teilnahme in Zürich. 9.53 Stunden (siehe auch Hawaii-Blog ‘05 für Handelsblatt-Online). Hawaii-Qualifikation |
| Hawaii: Leider nur 10:24 Stunden (Rennen mit erhöhter Körpertemperatur von 38,1ºC). 577. Rang. | |
| 2006 | Im Juli Bandscheibenvorfall mit Operation an LW 4/5 |
| 2007 | Im Februar Bandscheibenvorfall mit Operation C6/7 |
| 2008 | Erneute Teilnahme an der Jeantex-Transalp geplant |